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Lebensraum

Lebensraum, Allee

Charakteristisch für Streuobstwiesen ist die gleichzeitige Nutzung sog. Hochstämme zur Obsterzeugung und des krautigen Unterwuchses als Mäh- bzw. Heuwiese oder Viehweide. Auch Acker als Unternutzung ist möglich, in Franken aber eher selten anzutreffen.

Ökologie & Landschaft


ARTENVIELFALT:

inhalt

Durch ihren vielschichtigen Aufbau sind Streuobstbestände sehr struktur- und damit auch ungewöhnlich artenreich. Hier leben viele Tier- und Pflanzenarten, darunter auch solche, die gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind. Zum Erhalt dieses gefährdeten Lebensraumes stehen in Bayern seit dem 01.08.2019 extensiv genutzte Obstbaumwiesen oder -weiden aus hochstämmigen Obstbäumen (Streuobstbestände) ab einer Fläche von 2.500 Quadratmetern mit Ausnahme von Bäumen, die weniger als 50 Meter vom nächstgelegenen Wohngebäude oder Hofgebäude entfernt sind, als gesetzlich geschützte Biotope unter Schutz (Art. 23 BayNatSchG).

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BODEN- UND
GEWÄSSER-
SCHUTZ

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Das dichte, ganzjährig vorhandene Wurzelgeflecht von Bäumen und Unterwuchs hält Wasser und Erde auf der Fläche und verhindert – insbesondere in Hanglagen - Bodenerosion und Nährstoffeintrag in Grund- und Oberflächenwasser.

Lebenesraum, Bodenschutz


KLIMASCHUTZ:

Obstbäume und Grünland binden das Treibhausgas CO2. Das Obst von Streuobstwiesen wird meist regional verarbeitet und vermarktet. D.h. es hat kurze Transportwege und damit eine bessere Klimabilanz als „Flug“obst aus Übersee. Streuobstbestände wirken zudem ausgleichend auf das Kleinklima. Beispielsweise spenden sie Schatten und bieten Windschutz.

Lebensraum, Klimaschutz, Obstwiesenblüte

LANDSCHAFTS-
BILD:

In Franken prägen vielerorts noch Streuobstwiesen und markante Einzelbäume die Kulturlandschaft und machen sie für Einheimische, Erholungssuchende und Touristen attraktiv.

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